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Hintergrundmusik: Ausschnitt aus F60-Hymne - Remix von der limitierten MCD

Ich beschäftige mich schon seit Anfang der 1990er mit Synthesizertechnik und arbeitete dabei auf unterschiedlichen Gebieten. Im Laufe der Zeit stand der Wunsch nach einem eigenen Projekt ganz oben auf der Wunschliste. Die Vorliebe für rein elektronische Musik und das Komponieren eigener Titel ließ schließlich die Idee aufkommen, ein Regionalprojekt auf die Beine zu stellen, welches an ein konkretes Ereignis gebunden ist. Zunächst wurde eine für die Region geplante Landesgartenschau anvisiert, da hierfür ein Klanggarten gebaut werden sollte. Da aber die Gartenschau in eine andere Region vergeben wurde, fehlte nach wie vor der Anknüpfungspunkt für ein Projekt. Die zündende Idee schließlich brachte meine Anwesenheit bei der letzten Fahrt der F60 aus ihrem Tagebaurestloch zum heutigen Standplatz.

Da die Musik der F60-Produktion insgesamt recht metallen klingen sollte, wurde neben Wave-ROM-Klängen und Sampling viel mit FM-Synthese gearbeitet; in diesem Fall mit einem YAMAHA SY99. Zusätzlich kamen akustische Instrumente zum Einsatz, beispielsweise Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Percussions (Shaker, Rassel, Guiro, Musikschlauch). Als weitere akustische Elemente wurden Original-Außenaufnahmen, Klänge aus dem Stahlbau und akustisch aufgezeichnete Chor-Akkorde verwendet.

Auf Grund der damals unmöglichen Lizenzbedingungen der Firma Dolby erfolgte die Produktion in einem eigenen vierkanaligen Surround-Verfahren (AJ Surround). Dieses ist zu den bekannten Surround-Verfahren kompatibel.